Montag, 25. August 2008

Badfliesen und Kellerboden

Unser Maurer war fleissig und schnell - der Keller hat nun einen brettebenen Boden und einen neuen Zugang, so daß die Heizung jetzt ein angemessenes Zuhause hat. Das Fundament für das Außenaggregat wurde auch schon gegossen.

Und der Fliesenleger ist ebenfalls flott: die Wand, die Dusche und Waschmaschine voneinander trennt, steht schon; der Grundierungsputz ist dran und ein Großteil der Fliesen ebenso.

Sieht schon richtig nach Bad aus!




Der "neue" Keller: der Eingang hinter Eva wurde, bis auf eine Fensteröffnung, verschlossen...




...dafür wurde ein neuer Durchgang in den vorderen Kellerraum gebrochen.




Das Fundament für den Wärmetauscher.




Glücklich: Eva und die neuen Fliesen!




Der Fliesenspiegel - rechts die Anschlüsse für die Dusche, links für die Toilette.

Dienstag, 12. August 2008

Klärgrube und andere Kleinigkeiten

Die essentiellen Dinge des Lebens und Wohnens nehmen Gestalt an - und verschwinden unter der Erde: unsere Klärgrube wurde geliefert und ist sogleich eingebuddelt worden (war zum Glück doch kein Problem mit dem Grundwasserstand). Der Keller bekommt langsam eine zentrale Bedeutung, denn dort laufen alle Heizungs- und sanitären Rohrleitungen zusammen, auch Steuerung und Lüftung der Grube wird von hier aus stattfinden, bevor da aber was eingebaut werden kann, muß noch einiges vorbereitet werden.

Am Wochenende war der Maurer da und hat sein Angebot für die dafür notwendigen Arbeiten abgegeben. Unseren eigenen bescheidenen Beitrag dazu (alten Ziegelboden rausnehmen) haben wir schon geleistet, kann also losgehen mit Boden angleichen, verputzen, Türöffnung zumauern, Fundament ausgießen etc.




Die Betonelemente für die Klärgrube wurden geliefert...




...und sind schon verbuddelt.




Gibt immer noch genug unangenehme Jobs, die fiese Leimfarbe in Evas Zimmer...




...ist nach zwei staubigen Wochenenden endlich runter!




Nach dem Abbrennen kommt das Abschleifen der Türrahmen.




Den Schnecken entrissen: die erste eigene Tomatenernte!

Montag, 28. Juli 2008

Heizen...

...können wir zwar noch nicht (müssen wir zum Glück auch noch nicht!), aber die Heizkörper, die sind schon da, größtenteils bereits aufgehängt und auch die dazugehörenden Röhren sind fast überall verlegt. Ebenso die Wasserleitungen für Bad und Küche. Endet aber noch alles blind im Keller, der erst für die Aufnahme der Heizung vorbereitet werden muß. Aber, wie so häufig, warten wir auf einen Kostenvoranschlag dafür und das dauert und dauert.
Dafür hat sich der Kostenvoranschlag für den Aushub der Klärgrube glatt verdoppelt - wegen des relativ hohen Grundwasserstandes kann das Loch nicht einfach ausgebaggert werden, sondern die Grabekante muß noch extra gesichert werden - kost´ natürlich auch extra...




In der Küche hängt schon ein Heizkörper an Ort und Stelle.




Spülenanschluß im Detail.




Es werden wieder Wände und Böden aufgerissen: Der Wama-Anschluß im Bad.

Montag, 23. Juni 2008

Fussboden-Finishing

Auch die letzten Wochenenden waren wir mit unseren Fußböden befasst, zweites Anschleifen und Lack-Finishing zogen sich ziemlich hin, sind aber nun auch fertig.

Im zukünftigen Fernsehzimmer (jaja: ist nicht das Wohnzimmer!) haben wir Kork-Laminat verlegt, Dielenbretter hätten optisch besser gepasst, die Aufbauhöhe wäre allerdings viel zu dick geworden - so ist´s aber auch ganz schön.

Fehlen, was die Böden angeht, jetzt nur noch die Fußleisten, ein nicht ganz einfaches Thema, da z.T. ziemlich breite Spalten zwischen den Dielenbrettern und der Wand überbrückt werden müssen, da passt längst nicht jede Baumarktleiste. Um genau zu sein: Wir haben noch keine passenden gefunden. Alternativen sind dann nur vom Tischler machen lassen - oder selber schnitzen, mit einer Oberfräse geht so was, aber, na ja - lieber noch etwas suchen...

Zwischendrin waren auch Tilmans Eltern zu Besuch und haben fleissig vor allem im Garten geholfen, bzw in der Wildnis, die mal Garten werden soll!




Die Sache mit der Sense - ohne Dengelhammer + Amboss keine vernünftige Schärfe.




Nun, Größe ist nicht alles, kann manchmal aber hilfreich sein!




Im Johannisbeerbeet hinter der Scheune, mal sehen, was Stare und andere geflügelte und ungeflügelte Mitesser so übrig lassen.




Bezi beim Unkraut tilgen.




Tilman beim Lackieren in der Küche.




Teamwork: Beim Zusägen der Laminatbretter.




Eva beim Fixieren der Bretter - an der Tür wurde es nochmal kniffelig, aber wir haben´s trotzdem geschafft!




Ungebetener sommerlicher Besuch: ein frisches Wespennest an einer wenig benutzten Tür zum Scheunenspeicher.

Montag, 2. Juni 2008

Zen und die Kunst 140 Quadratmeter Dielen zu schleifen

Man nehme: 1 Dielenschleifmaschine (2,2 kw, Baujahr 91), 1 Winkelschleifer, 1 Multischleifer, jede Menge Rollen Schleifpapier und Schleifscheiben (vor allem die mit grober Körnung), 1 Woche Urlaub, 2 mittelmäßig begabte Heimwerker und viel innere Ruhe um die äußere Unbill zu ertragen, die aus Lärm, Staub und reichlich eintöniger Arbeit besteht.

Aber am Ende wird man belohnt mit einem wirklich schön anzuschauenden Holzfußboden - den allerdings auch die Holzwürmer für sich entdeckt haben, aber was ist schon perfekt?





Wie so häufig gilt auch hier: Vorbereitung ist alles - Eva beim Entfernen von Teppichkrampen und Linoleumresten.




Der Tanz kann beginnen - Tilman läßt sich von der Schleifmaschine übers Parkett, äh, über die Dielen ziehen; mit Staubsack eine relativ saubere Sache...




...allerdings nur bis man selbigen ausleeren muss.




Immer wieder ausfegen und staubsaugen - Staubhaufen können sich leicht entzünden...




...vor allem wenn man beim Schleifen die Nägelköpfe touchiert. Eva beim Nacharbeiten mit dem Winkelschleifer in den Ecken die mit der großen Maschine nicht zu erreichen sind.




Das ist besonders in kleinen Räumen der Fall - Tilman beim Eckenschleifen in der "Kammer des Schreckens", der zukünftigen Speise-/Abstellkammer.




Wenn man mit dem "Bügeleisen" (dem Multischleifer) die Kanten feinschleift hat man das Gröbste bereits hinter sich.




Der Erstanstrich. Ganz fertig sind wir leider doch nicht geworden, wir müßten nochmal (fein) anschleifen und den Zweitanstrich machen - aber dafür brauchen wir zumindest nicht mehr die (gemietete) große Schleifmaschine.




Aber hat sich doch schon ziemlich verändert, unsere Hütte!

Dienstag, 13. Mai 2008

Die weissen Räume

Anstreichen war das Motto der letzten Wochenenden und nun haben wir den weissen Grundanstrich (fast) im ganzen Erdgeschoss an Wänden und Decken. Farbig machen wir´s erst nach Einbau der Heizkörper und vor allem nach dem Schleifen der Dielen. Eva sagt, es sieht ungewohnt aus, Tilman findet´s schön.




Und wieder über Kopf - Decken streichen ist dennoch kein Vergnügen.




Abkleben, abkleben, abkleben, aber trotzdem - es lebe der Erfinder des Malerkrepps!




Lockt zwar keinen Kater hinterm Kachelofen hervor, aber auch hinter demselben wird gepinselt (dem Ofen, natürlich).




Da kommt was zusammen - zwei Farbschichten Minimum.

Sonntag, 13. April 2008

Schneetreiben in der Küche

Eine Woche Urlaub konnten wir jetzt durcharbeiten und - wie immer - haben wir natürlich weniger geschafft als wir uns anfangs erhofft hatten. Wir wollten eigentlich das Erdgeschoss wenigstens einmal komplett weiss grundieren (bevor die Heizkörper kommen), aber leider mussten wir vorher die alte Leimfarbe von der Decke runterbekommen und das war eine staubige und die Nackenmuskulatur beanspruchende Mordsarbeit, wie man auf folgenden Bildern sehen kann. Gerade mal drei Zimmer sind jetzt fertig angestrichen...

Unserer Biokläranlage stellten sich nach Monaten der Prüfung auch unerwartete Probleme entgegen; da das Wasser, welches nach der Klärung eigentlich in unseren Teich laufen sollte, nun doch direkt im Boden versickern soll, mußte jetzt noch eine Probebohrung gemacht werden um festzustellen, ob der Boden dafür überhaupt geeignet ist - kost´ natürlich extra! Mal sehen, was dabei rauskommt.

Aber dafür tritt nun wieder unser Elektriker auf den Plan, mit Prognosen halten wir uns mal lieber zurück, aber zumindest sind wir jetzt nicht mehr schuld daran wenn´s bei ihm nicht weitergeht!




Endlich ist die Zeit der langen Unterhosen und eingefrorenen Füsse vorbei: die erste Kaffeepause in der (warmen!) Sonne.




Draußen scheint die Sonne, dafür schneit es drinnen: Tilman beim Abschrubben der Leimfarbe in der Küche.




Ohne Vollschutz geht´s nicht.




Welch eine Wohltat: Streichen!