Dienstag, 4. März 2008

Frühlingserwachen

Nachdem unsere Putzversuche in den Wintermonaten erstarrten, die Motivation aber, diese Arbeit wieder aufzunehmen indessen eher gering ausgeprägt war, entschlossen wir uns, dies dann doch lieber berufeneren Händen anzuvertrauen.

Eva hatte die gute Idee diesen Job bei myhammer.de einzustellen und mal zu sehen wer sich da meldet und zu was für einem Preis. Kurz, das ganze war ein voller Erfolg, es meldete sich ein gutes Dutzend Handwerker aus der näheren oder weiteren Umgebung und der letztendliche Preis war wirklich fair (legal und mit Rechnung!).
Und der Putz, der uns monatelang beschäftigte? War innerhalb einer Woche an der Wand, die Kabelkanäle waren zugespachtelt, ebenso die Fensterrahmen. Das läßt einen schon etwas ehrfürchtig werden...!

Auch die neuen Türen sind mittlerweile da und wir können ungewohnterweise durch den Haupteingang ins Haus eintreten - dieser Weg war bisher versperrt bzw zugenagelt.




Und es ward Licht - zumindest im zukünftigen Wohnzimmer/Bibliothek.




Da schauste, wa! DAS ist ein sauberer Putz!




Ein seeeehr langwieriger Job - Ölfarbe von den Wänden abbrennen - zum Glück nur in einem Zimmer.




Willkommen! Die brandneue Haustür. In die oberen Fensteröffnungen kommt später Bleiglas rein - aber das dauert noch, wir sind erst in der Entwurfsphase...




Das bisweilen frühlingshafte Wetter ermöglicht auch die erste Gartenarbeit - Eva vor unserer neuangelegten Benjeshecke ("Totholzhecke" klingt halt nicht so gut).

Sonntag, 13. Januar 2008

Frostige Zeiten

Die freien Tage zwischen den Jahren zeigten sich bitterkalt mit Minusgraden und Eisregen. Letzteres stört uns dank unserm neuen und dichten Dach nicht so sehr, aber die Kälte lähmt im wahrsten Sinne des Wortes alles, denn wir können nicht mehr das momentan wichtigste machen und das ist Wände verputzen: Verarbeitungstemperatur vom Mörtel mindestens fünf Grad plus - wir haben aber (drinnen!) minus ein bis zwei Grad... das ist in jeder Hinsicht viel zu kalt und blöde zugleich, denn da wir mit dem Verputzen nicht weiterkommen, kann der Elektriker die Dosen und Schalter nicht fertig einsetzen. Und mit der Heizung kommen wir natürlich auch nicht weiter, denn bevor die Wände nicht fertig sind, kann auch kein Heizkörper davor. Keine Heizung, keine Wärme - keine Wärme, kein Verputzen - kein Verputzen, keine Heizung... ein Teufelskreis.
Aber bei der Heizung haben wir uns ja auch immer noch nicht entschieden und selbst wenn - bei der Kälte könnte auch keine Betonbodenplatte für das Außenaggregat gegossen werden.

So machen wir halt was wir so machen können, bei der Kälte wenig genug, Türen abbrennen (da bleiben wenigstens die Finger warm!) und Holz sägen für den Ofen in Evas Butze.




Da friert einem alles ein/ab...




Das geht noch ganz gut: Türen abbrennen...




...ausfegen...




...und Holz sägen, da wird einem warm und Ofen und Herd auch!




Aber immerhin: Dachisolierung ist fertig - Dachausbau wird noch dauern, Priorität hat momentan das Erdgeschoss.




Schweren Herzens mussten wir uns von unserm "Türmchen" (auf der Scheune) trennen, da die tragendende Holzkonstruktion dahinter morsch war und das ganze komplett neu aufgemauert hätte werden müssen - wäre zu teuer geworden. Alternative ist dieses Schleppdach, geht aber doch eigentlich auch, oder?

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Gut bedacht

In den letzten Wochen hat sich trotz vorweihnachtlicher Stagnation einiges getan. Alte Fenster sind raus, neue sind drin, Dach ist drauf, mit der Scheune sind die Dachdecker jetzt auch fast fertig. Was fehlt sind die inneren Werte: der Elektriker ist krank geworden (mittlerweile aber wohl wieder gesund), Heizung und Sanitär sind noch in der planerischen Schwebe, wie gesagt, es ist etwas zäh momentan, die Kälte tut da ihr übriges.

Aber Geduld ist eine Tugend und so gedulden wir uns tugendhaft und tun was wir können - verputzen, verputzen, verputzen.




Inzwischen komplett: Vorderansicht mit neuem Dach.




Das ganze von hinten.




Die "Herzziegel" im Detail.




Ein erster Blick aus einem der neuen Dachfenster.




Fällt aus dem Rahmen: Beim Rausreissen der alten Fenster.




Trust me, I´m a doctor: diese Zähne, äh, Nägel muss man ziehen, um die alten Fenster rauszukriegen...




Schon behaglicher - Blick von aussen durchs neue Fenster.




Ausgebesserte Balken auf dem Scheunenboden.




Und im Vergleich dazu die alten: die neuen fühlen sich schon irgendwie besser an!

Dienstag, 20. November 2007

Unter Dach und Fach

Nachdem sich der November mit eisigkaltem Regen und Schnee von seiner unfreundlichsten Seite gezeigt hat, bekommt unser Haus endlich ein echtes Dach. Die Probleme mit den fehlenden Dachziegeln haben sich gelöst, da wir nun eine etwas dunkler gebrannte Variante mit einer leichten Glasierung genommen haben. Hätten wir auf den ursprünglich gewünschten Ziegeln bestanden, hätten wir vermutlich erst nächstes Jahr ein neues Dach bekommen, bei der aktuellen Wetterlage keine erfreuliche Alternative...

Nun aber wird wohl Ende der Woche das Dach komplett eingedeckt sein - ein sehr gutes Gefühl, daß es nicht mehr von oben in die gute Stube plätschert!




Das alte Dach ist runter, das neue noch nicht drauf.




Die Sparren wurden komplett erneuert.




Liegt schon bereit: die Mineralwolle zur Dachisolierung - man beachte hier die eigenwillige Anordnung des Holzbalkens genau vor dem Fenster, der wird aber vom Zimmermann noch weggenommen.




Die Dacharbeiten eröffnen neue Perspektiven: diesen Gebäudeteil (mit den zugemauerten Fenstern) kennen wir noch gar nicht, weil er keinen Zugang hat - was mag da wohl drin sein?...




Auch das große Scheunendach wird partiell erneuert. Um die morschesten Balken auszutauschen, wurden auch hier die Dachziegel abgenommen und provisorisch durch eine Plane ersetzt.




Im Sonnenschein sieht alles schon ganz anders aus: Das eigentliche Eindecken geht ziemlich fix vonstatten, eine der drei neuen Dachluken ist auch schon eingebaut.

Sonntag, 28. Oktober 2007

Zwei Wochen Urlaub...

...liegen nun hinter uns, die wir natürlich in Lug auf der Baustelle verbracht haben. Einige verputzte Wände, einige zugespachtelte Kabelkanäle, einige Balken vom Scheunenboden abgerissen - nun, wir hätten uns mehr gewünscht, es geht doch langsamer von der Hand als gedacht, aber wir werden immer besser!

Unsere Profis sind allerdings auch nicht schneller, der Elektriker braucht deutlich länger als ursprünglich gedacht, das neue Dach sollte jetzt endlich kommen, verzögert sich jetzt aber auch, da "unsere" Ziegel nicht in ausreichender Menge beim Hersteller (!) vorrätig sind und von der Heizung reden wir am besten gar nicht erst. Aber immerhin, die Fenster sind in der Mache, die Haustüren so gut wie und die Biokläranlage ist immerhin beauftragt.

Noch weniger hätten wir geschafft, hätten wir nicht wieder freiwillige Mitarbeiter gehabt, Elke half uns beim Verputzen und Ulli gleich zwei Tage lang beim Spachteln und Verputzen und Scheunenboden ausmisten. Vielen Dank dafür!




Langsam zieht der Elektriker seine Bahnen - das haben wir aber bereits zugespachtelt.




Klar: Putzen ist Frauensache!...




Erst Wand anfeuchten...




...und dann die Pampe an die Wand bekommen und zusehen daß sie dran bleibt, klingt eigentlich ganz einfach, ist es dann aber leider nicht.




Tilman beim Abreissen der ehemaligen Trocknungstangen auf dem Scheunenboden.




Rührend: Eva und Ulli beim Anmischen der Putzmasse.




Da kriegste echt graue Haare - zum Glück nur vorübergehend.




Ulli beim Zuspachteln von Kabelkanälen.




Schon ganz schön kalt...




...und finster: Es dunkelt bereits früh im Oktober.

Sonntag, 30. September 2007

Anja in Lug

Letzte Woche war Evas Schwester zu Besuch in Lug. Ein sehr produktiver Besuch, denn sie half uns bei unseren Abbruch-, Renovierungs- und Aufräumarbeiten. Ein paar olle (aber nichtsdestotrotz tiefverwurzelte) Zäune, marode Kaninchenställe und kaputte Öfen sind wir nun endlich los. Langsam müßten wir einen Schrotthändler auftun...

Außerdem wissen wir nun, daß man die Türen im Haus tatsächlich sanieren kann, denn Anja hat damit begonnen selbige abzuflammen, zeitaufwendig, aber es geht und es sieht nicht übel aus, was unter den Lackschichten sichtbar wird. Vielen Dank für die geduldige Arbeit, Anja!

Unser Elektriker hat auch endlich angefangen und die alten Kabel aus den Wänden gezogen und ist nun dabei Löcher für Steckdosen und Schalter zu bohren und neue Kabelkanäle zu ziehen.

Am Wochenende hatten wir noch einen Besuch, diesmal war Ulli aus Berlin da, um sich unsere Hütte anzuschauen.




Der Elektriker hat angefangen Spuren zu hinterlassen.




Humpf! Anja beim Abreissen des Kaninchenstalls.




Solide Arbeit.




Eva beim Spachteln.




Einer der alten Öfen - auch wenn´s nicht so aussieht: das Ding ist wirklich hin!




Ofenabbau, die zweite. Nun kann man ihn wenigstens tragen...




Anja beim Türabflammen: Hier braucht man Geduld.




Ullis skeptischer Blick in den Dachboden ist gerechtfertigt, denn...




...es regnet leider ganz ordentlich durch! Wird Zeit für ein neues Dach.

Montag, 10. September 2007

Sommer-Nachwehen

Nun ist der Sommer 2007 wohl unwiderruflich vorbei - hier die letzten Bilder davon.

Unsere Maurer haben die gröbsten Fundament-, Wand-, Fussboden- und Deckengeschichten hinter sich gebracht. Der Zement muss trocknen und wir können wieder Bauschutt umherschleppen...



Einblicke: im Keller kann man die neuen Stützpfeiler erkennen.




Der neue Boden wird eingesetzt.




Naja - sieht schon besser aus!




Die Beule in der Wand ist raus.




Und wieder: schaufeln...




...Eimer herablassen...




...Naaaachschub!...




...und verfüllen in der stillgelegten Jauchgrube. Ist jetzt fast voll!